Allgemeine Geschäftsbedingungen

Wärmeschmiede GmbH, FN 673981 z · Stand: Juli 2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Lieferungen und Leistungen der Wärmeschmiede GmbH (im Folgenden „Auftragnehmer“) im Bereich Installations- und Gebäudetechnik, insbesondere Heizungs-, Lüftungs-, Gas-, Sanitär- und Photovoltaiktechnik. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn sie ausdrücklich schriftlich anerkannt wurden. Für Verbrauchergeschäfte gelten die zwingenden Bestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) vorrangig.

2. Angebote und Kostenvoranschläge

Angebote sind, sofern nicht anders angegeben, 30 Tage ab Ausstellungsdatum gültig. Kostenvoranschläge werden nach bestem Fachwissen erstellt; für ihre Richtigkeit wird ohne ausdrückliche Garantie keine Gewähr übernommen. Bei Verbrauchergeschäften gilt: Ist eine Überschreitung des Kostenvoranschlags um mehr als 15 % zu erwarten, wird der Auftraggeber unverzüglich verständigt.

3. Preise

Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, in Euro exklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. Gegenüber Verbrauchern werden Preise inklusive Umsatzsteuer ausgewiesen. Zusätzliche, bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbare Leistungen (z. B. bauseitige Erschwernisse) werden nach tatsächlichem Aufwand verrechnet.

4. Zahlungsbedingungen

Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, binnen 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig. Bei größeren Projekten sind Teilzahlungen nach Baufortschritt zulässig. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe sowie notwendige Mahn- und Inkassokosten verrechnet.

5. Eigentumsvorbehalt

Gelieferte Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.

6. Leistungsfristen und Termine

Vereinbarte Termine werden nach Möglichkeit eingehalten. Verzögerungen durch höhere Gewalt, Lieferengpässe oder nicht rechtzeitig erbrachte Vorleistungen des Auftraggebers verlängern die Frist angemessen und begründen keinen Schadenersatzanspruch.

7. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber sorgt dafür, dass die Arbeitsstelle frei zugänglich ist und die erforderlichen Anschlüsse (Strom, Wasser) zur Verfügung stehen. Behördliche Genehmigungen, die den Auftraggeber betreffen, sind von diesem rechtzeitig einzuholen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

8. Gewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen. Die Gewährleistungsfrist beträgt für bewegliche Sachen zwei Jahre, für unbewegliche Sachen drei Jahre ab Übergabe. Offensichtliche Mängel sind bei Übernahme, versteckte Mängel nach Entdeckung anzuzeigen; bei Verbrauchern gilt § 377 UGB nicht.

9. Haftung

Der Auftragnehmer haftet für Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit; dies gilt nicht für Personenschäden sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz. Gegenüber Unternehmern ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit (ausgenommen Personenschäden) ausgeschlossen.

10. Rücktrittsrecht bei Fernabsatz- und Haustürgeschäften

Verbraucher, die einen Vertrag außerhalb von Geschäftsräumen oder im Fernabsatz abschließen, haben ein Rücktrittsrecht von 14 Tagen gemäß FAGG. Über Ausnahmen (insbesondere bei ausdrücklich gewünschten dringenden Reparaturarbeiten) wird gesondert informiert.

11. Anzuwendendes Recht und Gerichtsstand

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist das sachlich zuständige Gericht in Linz; für Klagen gegen Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand des Verbrauchers.

12. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform.